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Jagdverhalten
Die meisten Menschen vergessen, dass alle Hunde als Nachfahren des Wolfs Jäger sind. Abhängig von der Rasse der eine ausgeprägter der andere weniger. Das Problem beim Jagdverhalten ist nun, dass es extrem selbstbelohnend ist: Der große Rausch des Buddelns, noch mehr jener des Jagens, macht den Hund glücklich – und er will sich wieder in diesen Glückszustand versetzen.
So beginnt sehr schnell eine Jagdkarriere!
Für den Besitzer ist es oft ein Alptraum, weil man nie weiß, ob der Hund auf der Jagd erschossen wird, vor ein Auto läuft etc. Die meisten jagenden Hunde kommen durchaus zu ihren Besitzern zurück. Nur eben erst dann, wenn das Jagdobjekt nicht mehr lohnenswert ist. Und bis dahin kann natürlich eine Menge geschehen.
Es gilt also, den Jagdtrieb unter Kontrolle zu bringen – und das ist eine der schwersten Aufgaben in der Hundeerziehung überhaupt.
Wer einen nicht jagenden Hund hat, kann sich glücklich schätzen; doch ist das meist kein Effekt gelungener Erziehung, sondern auf den geringen Jagdtrieb des Hundes zurückzuführen. Triebe kann man nicht „abgewöhnen oder komplett unterdrücken“ – man kann nur versuchen sie zu kontrollieren!
Hierzu braucht es intensives Training und Konsequenz.
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